Verbändeübergreifende Brancheninitiative „Normen im Trocken­bau/Ausbau“ auf der BAU gegründet

„Eine anerkannte, weit verbreitete Bauweise wie der moderne Innenausbau mit Trockenleichtbausystemen benötigt in Deutschland auch zeitgemäße DIN-Standards.“ Dies erklärten heute Dipl.-Ing Felizitas Skala, Vorsitzende der Bundesfachabteilung Trockenbau und Ausbau im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, und Dipl.-Ing. Ralf Wagner, Stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Ausbau und Fassade, anlässlich der Gründung der verbändeübergreifenden Brancheninitiative „Normen im Trockenbau/Ausbau“ in München.

Ziel der Normungsinitiative sei es, der Unsicherheit von Planern und Bauaus­führenden bezüglich der Verwendbarkeit allgemeiner bauaufsichtlicher Prüfzeugnisse (abP) im Bereich brandschutzrelevanter Bauarten etwas ent­gegenzusetzen und gleichzeitig den Markt für Standardsysteme zu stärken.

Die Federführung liegt bei der Bundesfachabteilung Ausbau und Trockenbau des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. Unterstützt wird die Normungsinitiative vom Bundesverband Ausbau und Fassade und dem Bundesverband in den Gewerken Ausbau und Trockenbau. Förderer sind namhafte Unternehmen des Fachhandels und der Hersteller. Fachliche Projektarbeit leistet die Fachhochschule Rosenheim.

„Eine mehrjährige Hängepartie ohne Alternativen zu allgemeinen bauaufsicht­lichen Prüfzeugnissen kann sich niemand leisten. Das wäre der Tod der brandschutzrelevanten Leichtbauarten“, betonte Dipl.-Ing. Helmut Bramann, Geschäftsführer Technik, Technik- und Spartenpolitik beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, bei der Vorstellung der Initiative im Rahmen der BAU 2015 in München. Alle Marktteilnehmer seien gefordert mitzuwirken, eine breite Basis für wirtschaftlich und technisch tragfähige „systemoffene“ Realisierungsmöglichkeiten zu schaffen. „Grundlage hierfür ist ein Normen­bestand auf dem aktuellen Stand der Technik. Insoweit ist die an der Sache orientierte und breit aufgestellte Brancheninitiative ‚Normen im Trockenbau/ Ausbau‘ das richtige Mittel zum richtigen Zeitpunkt, um eine tragfähige Lösung zu erarbeiten“, erklärte Bramann.

Passivhaus-Forum: Planungstool PHPP verbessert

Beim zweitägigen Passivhaus-Forum am 23./24.01. können sich Besucher der BAU 2015 über neueste Entwicklungen im Bereich des energieeffizienten Bauens informieren. Neben Vorträgen über Aspekte der Gestaltung und den Einsatz geeigneter Komponenten geben Experten des Passivhaus Instituts erste Einblicke in die neue Version des Planungstools PHPP. Die neueste Version, das PHPP 9, erscheint im April 2015 zur Internationalen Passivhaustagung. Zu den Neuerungen im Programm gehören unter anderem erweiterte Möglichkeiten zum Vergleich von Entwurfsvarianten und Sanierungsschritten sowie eine Betrachtung der Wirtschaftlichkeit einzelner Effizienzmaßnahmen. Mit der Einführung des PHPP 9 verbunden ist zudem die künftige Zertifizierung in drei neuen Passivhaus-Klassen, basierend auf einer Bewertung der „erneuerbaren Primärenergie“ (PER).

Das Passivhaus-Forum beginnt am 23. Januar (Freitag) um 10.00 Uhr zunächst mit vier Vorträgen in englischer Sprache. Am Nachmittag ab 14.00 Uhr sowie am 24. Januar (Samstag) ab 10.00 Uhr folgt ein deutschsprachiges Programm. Mit dabei sind unter anderem der Passivhaus-Architekt Gernot Vallentin und Prof. Dr. Wolfgang Feist, Leiter des Passivhaus Instituts. Die Teilnahme an dem Forum ist für alle Besucher der BAU 2015 kostenlos.

Das Forum findet in Halle B2, 1. OG, Raum B21 statt.

Programm und Anmeldung sind verfügbar unter: www.passiv.de

Streifzug: Lange Nacht der Architektur

Am 23.01.2015 ermöglicht die Messe München und die BAU wieder einen nächtlichen Streifzug durch die Münchner Architekturwelt mit neuen, ungewohnten Einsichten. Mit dabei sind 50 Locations, u. a. der runderneuerte HVB Tower, der Bayerische Landtag, ein Holzbau-Passivhaus, das Kare Kraftwerk und die Medienbrücke/upside east®. Bei vielen Gebäuden ist die „Lange Nacht der Architektur“ die einzige Möglichkeit für die allgemeine Öffentlichkeit einen Blick hinter die Fassade zu werfen.

Bis auf eine Ausnahme (SEA LIFE, Eintritt 10,00 EUR pro Person) ist die Lange Nacht der Architektur inklusive der Busshuttles kostenfrei. Die Bushaltepunkte werden im 15-Minuten-Takt angefahren. Es gilt das Prinzip „Hop on – Hop off“, das heißt, Sie können an jedem Haltepunkt zu- und aussteigen.

Weiter Infos unter: www.lange-nacht-der-architektur.de

Freitag, 23. Januar 2015, 19.00–24.00 Uhr, München und Umgebung

Öffentlicher Werkstattdiskurs: Effizienzhaus Plus

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik lädt begleitend zur BAU 2015 zum nächsten Treffen des Netzwerks „Effizienzhaus Plus“ am Mittwoch, den 21. Januar 2015 ein. Die Veranstaltung findet als öffentlicher Werkstattdiskurs von 10.00 bis ca. 14.00 Uhr im Internationalen Congress Center München (ICM), in Saal 5 statt.

Neben der Darstellung der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Bau geförderten Projekte, die den sogenannten „Effizienzhaus Plus Standard“ erfüllen, werden in Berichten aus der Begleitforschung verallgemeinerungsfähige Aussagen aus den Monitoring- und Evaluierungsvorhaben abgeleitet. Abschließend sollen Technologien im Fokus dargestellt und diskutiert werden. Unter anderem mit folgenden Vorträgen: Vorstellung von Einfamilienhaus-Neubauprojekten (Werner Haase, Architekt, Karlstadt), Vorstellung von Mehrfamilienhaus-Neubauprojekten (Prof. Manfred Hegger, TU Darmstadt), Vorstellung von Sanierungsprojekten (Prof. Dr.-Ing. Karsten Ulrich Tichelmann, TU Darmstadt).

Bitte beachten Sie, dass Sie sich bis zum 14. 01. 2015 für diese Veranstaltung registrieren müssen: Fraunhofer-Institut für Bauphysik, Ansprechpartner: Andreas Reith, Telefon: 0711 9703360; Telefax: 0711 9703399, E-Mail: sekretariat-WT@ibp.fraunhofer.de

21. Januar 2015, 10.00 bis ca. 14.00 Uhr, Internationales Congress Center (ICM), Saal 5, Messegelände München

 

Expertengespräch: Wärmedämmung – immer noch ein heißes Eisen

Die BAU veranstaltet gemeinsam mit dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), unterstützt von der Konradin Mediengruppe am Stand des ZDB im Eingang Ost ein Expertengespräch zum Thema: „Wärmedämmung – immer noch ein heißes Eisen“.

Moderation: Ulrich Schweizer, Chefredakteur Malerblatt

Experten: Dr. Wolfgang Setzler, GF Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme; Ulrich Dewald, Wissenschaftsredakteur, Passivhaus-Bauherr und zertifizierter Energieberater; Rainer König, Vorsitzender Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB; Werner Eike-Henning, Institut für Wohnen und Umwelt (angefragt) und Arnold Drewer, IPEG Institut, Autor das Fachbuchs „Wärmedämmstoffe – Kompass zur Auswahl und Anwendung„.

Kostenfreie Teilnahme, keine Anmeldung erforderlich.

20. Januar 2015, 11 Uhr, Eingang Ost, Stand 6

Wedi zeigt innovative Bauplatte auf Ständerwerk

Der Systemanbieter Wedi zeigt auf der Messe ein neues Bauplatten-System mit Ständerwerk, das gerade beim Verbau im Nassbereich einige Vorteile mit sich bringen soll. Am Messestand des Herstellers wird das System vorgeführt:

Bauplattensystem von wedi

Halle A4, Stand 321

Nationalmannschaft der Bauberufe trainiert öffentlich

Nationalmannschaft der Bauberufe

ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa (3. v. rechts, hinten) und Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks (4. v. rechts, hinten) mit der Nationalmannschaft der Bauberufe im Gruppenbild. Für die jungen Handwerker ist die BAU im Hinblick auf die „WorldSkills“ im August ein wichtiges Forum, um vor großem Publikum zu trainieren. (Foto: Messe München International)

Das Nationalteam des Deutschen Baugewerbes will bei der Weltmeisterschaft der Berufe, der „WorldSkills 2015“ im August in Sao Paulo an die Erfolge der Fußball-Nationalmannschaft anknüpfen. Ein Maurer, ein Fliesenleger, ein Stuckateur und ein Zimmerer werden sich in Brasilien mit Berufskollegen aus aller Welt messen und um den Weltmeistertitel in ihrer Berufsdisziplin kämpfen. Um sich darauf vorzubereiten, trainiert das Nationalteam vom 19. bis 24. Januar 2015 auf der BAU 2015 in München öffentlich.

Bei den Fliesenlegern bewerben sich der Vize-Europameister Volker Rosenberg (21) aus Berumbur in Niedersachsen und der Drittplatzierte der Deutschen Meisterschaft 2014, Tim Welberg (19) aus Ahaus in Nordrhein-Westfalen, um das WM-Ticket. Die endgültige Entscheidung wird erst Ende April 2015 nach weiteren Trainings getroffen. „Die BAU ist die Weltleitmesse und damit der ideale Ort für ein Trainingslager. Qualität kommt von Qualifikation – dafür steht unser Nationalteam. Daher hoffen wir, dass unser Team in Brasilien genauso erfolgreich ist, wie es unsere Fußballer waren“, so der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa.

Während der WM-Teilnehmer der Zimmerer, der bayerische Zimmerergeselle und Europameister Simon Rehm (21) aus Weinsfeld bei Hilpoltstein in Bayern, bereits feststeht, entscheiden die Maurer und Stuckateure im Rahmen des Trainingscamps über den jeweiligen WM-Teilnehmer. Bei den Maurern kämpfen der Deutsche Meister 2014, Florian Voigt (21) aus Langwedel in Niedersachsen, und der Deutsche Vizemeister 2014, der 21jährige Marco Bauschke aus Dreisdorf in Schleswig-Holstein, um das Ticket. Bei den Stuckateuren treten vier junge Gesellen für die WM-Qualifikation an: der 20jährige Lukas Prell aus Aldenhoven in NRW, der 21jährige Tizian Tüchert aus Kleines Wiesental-Sallneck in Baden-Württemberg, Jonas Beckmann (21) aus Bonn und David Reingen (21) aus Düsseldorf, beide aus Nordrhein-Westfalen.

Eingang Ost, Stand E 7

Fermacell Aestuver: Neue Lösung für Lüftungs- und Entrauchungsleitungen

Mit der neuen Aestuver Lx Brandschutzplatte präsentiert Fermacell Aestuver auf der BAU eine neue Lösung für feuerwiderstandsfähige Lüftungs- und Entrauchungsleitungen. Die zementgebundene, glasfaserbewehrte Leichtbetonplatte für feuerwiderstandsfähige Lüftungs- und Entrauchungsleitungen (Baustoffklasse gemäß DIN 13501: nichtbrennbar, Klasse A1) überzeugt durch eine geringe Plattendicke von 40 mm. Die Einführung weiterer Plattendicken ist vorgesehen. Durch ihre Witterungs-, Frost- und Wasserbeständigkeit ist sie besonders geeignet für Brandschutzlösungen mit hohen Ansprüchen an die Umgebungsbedingungen. Die wichtigsten Anwendungsgebiete sind alle Bereiche mit unterschiedlichen Nutzungseinheiten, wie beispielsweise Krankenhäuser, Tiefgaragen, Einkaufzentren, Büro- und Verwaltungs- sowie Industriegebäude.

fermacell Aestuver Brandschutzplatte Lx

Die Montage und Befestigung der Aestuver Brandschutzplatte Lx erfolgt vor Ort auf der Baustelle mit handelsüblichen Systemen mit Traversen und Gewindestangen.
Abb.: fermacell AESTUVER

Der Einsatz ist im gesamten europäischen Markt möglich. Die Einsatzmöglichkeit der Aestuver Brandschutzplatte Lx wurde mit europäischen Bauteilprüfungen für horizontale und vertikale Lüftungsleitungen (EN 1366-1) sowie für Entrauchungsleitungen (EN1366-8) dokumentiert und übertrifft in Teilbereichen die deutschen Anforderungen. Sowohl die Platten als auch die Ergänzungsprodukte können über den Baufachhandel bezogen werden. Die Markteinführung ist für Herbst 2015 geplant.

Halle A2, Stand 103

Gutex: Nachhaltig dämmen mit Holzfasern

Gutex Holzfaserdämmung

Bei dieser Sanierung wurde Gutex- Holzfaserdämmstoff aus Schwarzwaldholz verwendet. (Abb.: Gutex)

Die Firma Gutex präsentiert eine neue Systemlösung zur Fassadendämmung. Sie eignet sich zur Sanierung von alten Fassaden in Mischbauweise, auch mit Unebenheiten oder Rissen sowie altem Fachwerk. Die Komponenten basieren auf nachwachsenden Rohstoffen, „natureplus“- zertifizierten Holzfaserdämmplatten und loser Holzfaser-Einblasdämmung. Nach Angaben des Herstellers sorgen die Platten für einen zusätzlichen Schallschutz.

Halle B5, Stand 338

MSoft: Zeiterfassung klug kombiniert

Die Zeiterfassung des Beschäftigten kann über mobile Endgeräte erfolgen. Foto: MSoft

Die Zeiterfassung des Beschäftigten kann über mobile Endgeräte erfolgen.
Foto: MSoft

Der Softwarehersteller MSoft hat eine Lösung für Zeiterfassung und Lohnabrechnung entwickelt, mit der Unternehmen den gestiegenen Anforderungen gerecht werden, die Zeiterfassung Time4. Sie wird mit dem MSoft-Lohnabrechnungssystem Meritum kombiniert, so dass die Dokumentation den neuen gesetzlichen Anforderungen gewachsen ist. Die Verantwortlichen müssen ab dem 1. Januar 2015 neue Dokumentationspflichten beachten. Der Arbeitgeber hat für geringfügig Beschäftigte und für Branchen nach § 2a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (unter anderem Baugewerbe) Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre aufzubewahren.

Halle C3, Stand 620

Moser Software: Mobile Zeiterfassung für Handwerker

Flachbildschirm mit der Software Mo'saik

Per App können die Mitarbeiter ihre Arbeitszeit erfassen und die Daten dann direkt in die Software MOS’aik übermittelt. Foto: Moser Software

MOS’aik und diabolo heißen die Softwareprodukte, die Moser auf der BAU 2015 vorstellt. Neu ist zudem eine App für die mobile Zeiterfassung.

Bei umfangreichen Projekten den Überblick zu behalten, dabei soll die aktuelle Version der Software MOS’aik die Handwerker unterstützen. Sie präsentiert sich als Baumstruktur und zeigt den Projekt-Workflow mit den verschiedenen Vorgängen an.  Hilfreich bei großen Projekten ist außerdem die Zusammenstellung und der Ausdruck der beschriebenen Leistungen zum Angebot in MOS’aik. Dem Kunden kann der Chef somit das Dokument in einer übersichtlichen und ansprechenden Fassung übergeben.

Um Fehler bei händisch ausgefüllten Stundenzetteln zu vermeiden, hat Moser eine Zeiterfassungs-App entwickelt. Nach Abschluss der Stundenbuchung übermittelt der Mitarbeiter die Werte von seinem Smartphone oder Tablett direkt ins Büro. Die App ist für die Plattformen iOS und Android erhältlich. Sie kann direkt im jeweiligen App Store heruntergeladen werden.

Die Anforderungen von kleinen Handwerksbetrieben erfüllt die Moser-Software diabolo. Sie unterstützt ihre Anwender beim Erstellen von Angeboten und Aufträgen sowie bei der Abrechnung der erbrachten Leistungen. In der Grundausstattung ist diabolo kostenfrei im Handwerkerbüro einsetzbar.

Halle C3, Stand 210

Eisedicht: Luftdichte Lösungen vom Manschettenmacher

Steckdosenabdichtung der Firma Eisedicht

Was mit luftdichten Manschetten für Kabeldurchführungen begann, hat sich mittlerweile zu einer umfangreichen Produktpalette für den Holzbau entwickelt. Foto: Eisedicht

Die Firma Eisedicht bietet ihren Besuchern zur BAU 2015 sichere und dauerhafte Abdichtung von Durchdringungen. Auf dem Messestand werden Geschäftsinhaber Michael Eisenhauer und sein Team mehrere neue Produkte vorstellen. Demonstriert werden vor Ort die Verarbeitung und Dichtheit der Manschetten am Blower-Door-Prüfschrank.

Zu den Neuheiten zählt die Hotschott Manschette, mit der man Rohre mit einer Temperaturbelastung von bis zu 250 °C dauerhaft luftdicht abdichten kann. Auch das Dichtschott ist neu und dient der nachträglichen Abdichtung an Kabeln und Rohren. Mit Steckdosendicht möchte der Hersteller außerdem ein neues Produkt zur Abdichtung von Schaltern, Steckdosen und Installationsdosen insbesondere für Holzbauwände ohne Installationsebene vorstellen.

Halle A2, Stand 511

Cadworks: Software für den modernen Holzbau

In blau gehaltener Stand der Firma Cadworks, Mitarbeiter im Gespräch

Der Softwarehersteller Cadwork lädt Interessierte zu Gesprächen über die kommende Programmversion und aktuelle Themen wie BIM oder 3D-Aufmaß ein. Foto: Cadworks

Die Integration der Open-BIM-Philosophie, die Weiterverarbeitung von 3D-Scans und 3D-Aufmaßen, darauf legt der Softwarehersteller Cadworks bei der BAU 2015 seine Schwerpunkte. Außerdem wird es bei den Gesprächen auf Messe um die Unterstützung der im Bauwesen verbreiteten Schnittstellen IFC, SAT, STEP und DXF/DWG gehen. Außerdem wird das Unternehmen aus Hildesheim den Besuchern die Neuerungen in der kommenden Version 22 präsentieren.

Cadwork ist mit seinen Softwarelösungen seit fast 25 Jahren am Markt tätig. Derzeit zählen etwa 3.200 Holzbaubetriebe zu den Kunden des Unternehmens. Man setzt nach eigenen Angaben auf Benutzerfreundlichkeit, freie Konstruktion und Planerstellung in allen Bereichen des Holzbaus. Dachabbund, Elementbau, Zeichnungs- und Maschinenausgabe seien mit voller Nachbearbeitungsmöglichkeit weitgehend automatisiert.

Halle C3, Stand 215

Expertengespräche: Handwerker-Architekten-Stammtisch

Die BAU veranstaltet gemeinsam mit dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), unterstützt von der Konradin Mediengruppe am Stand des ZDB im Eingang Ost folgende Expertengespräche:

Dienstag, 20. Januar 2015, 11 Uhr: „Wärmedämmung – immer noch ein heißes Eisen“

Moderation: Ulrich Schweizer, Chefredakteur Malerblatt; Experten: Dr. Wolfgang Setzler, GF Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme; Ulrich Dewald, Wissenschaftsredakteur, Passivhaus-Bauherr und zertifizierter Energieberater; Rainer König, Vorsitzender Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB; Werner Eike-Henning, Institut für Wohnen und Umwelt (angefragt); Arnold Drewer, IPEG Institut.

Mittwoch, 21. Januar 2015, 11 Uhr: „Nachwuchsförderung und Fachkräfteakquise“

Moderation: Christian Närdemann, Chefredakteur BM; Experten: Frank Schweizer, Leiter Ausbildungszentrum Stuckateure; Rolf Rehbold, stellvertretender Direktor am Forschungsinsititut Berufsbildung im Handwerk, Uni Köln; Norbert Kees, Vorstand der Bauinnung Landsberg; Klaus-Dieter Fromm, Vorsitzender ZDB Berufsbildungsausschuss; Dr. Christian Wenzler, Hauptgeschäftsführer Fachverband Schreiner, BY.

Donnerstag, 22. Januar 2015, 11 Uhr: „Baumängel – Zusammenarbeit am Bau“

Moderation: Klaus Siegele, Schreiner, Architekt, Journalist; Experten: Heike Böhmer, Institut für Bauforschung; Dipl.-Ing. Manfred Heinlein, Architekt, ö.b.u.v. Sachverständiger für Schäden an Gebäuden; Kay Künzel, raum für architektur; Matthias Zöller, Architekt und Sachverständiger AIBAU.

Freitag, 23. Januar 2015: „Suffizienz in der Baukultur – dauerhafte Qualität statt Quantität“

Experten: Gerd Streng, Architekt; Tom Suhm, Tischlerei Suhm; Arne Steffen, werk.um Architekten GbR ; Thomas Lückgen, werk.um Architekten GbR.

Kostenfreie Teilnahme, keine Anmeldung erforderlich.

Eingang Ost, Stand 6

Forum: Von der Vision in die Praxis

Kernstück des Rahmenprogramms in Halle B0 mit fast 80 Fachvorträgen und der Sonderschau zum Innovationspreis Praxis Altbau ist das Forum „Von der Vision in die Praxis“ mit Vorträgen, Talkrunden und Aktionen. Nach Tagesthemen abgestimmt haben der Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung e.V. (BAKA), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und die Fraunhofer-Allianz folgende Vortragspakete geschnürt:

Montag: Mit innovativen Bausystemen zur Nachhaltigkeit

Dienstag: Ressourceneffizienz – Baustoffe effizient verwenden, nutzen und recyceln

Mittwoch: Tag der Wohnungswirtschaft

Donnerstag: Mit Qualität und Hochleistungswerkstoffen Nachhaltigkeit generieren

Freitag: Sicherheit und Komfort Hand in Hand / Qualifizierung & Bildung

Samstag: Energieeffiziente Stadtquartiere

Detaillierte Infos zu den Vorträgen finden Sie im Programmflyer.

Sonderschau „Praxis Altbau Preis für Produktinnovation“

Die Preisverleihung des Wettbewerbs unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks findet am Montag um 13.20 Uhr im Rahmen des Kongresses „Sparst du noch oder baust du schon? Aktuelle Fragen des kostenbewussten und nachhaltigen Planens und Bauens“ statt. Ab Montagabend können dann die prämierten Exponate von den Messebesuchern in Halle B0 besichtigt werden.

Halle B0