Remmers: Vielseitige Abdichtung komplett überarbeitet

Verarbeitung Multi Baudicht

Die Rezeptur von „Multi-Baudicht 2K“ wurde vollständig überarbeitet. (Abb.: Remmers Baustofftechnik)

Thema auf dem Remmers-Stand ist „Multi-Baudicht 2K“, eine schnelle vielseitige Abdichtung, die im Innen-, Außen- und Maueraufstandbereich, zur Sockel- und Putzabdichtung sowie zur Abdichtung im Verbund zu Platten und Fliesenbelägen eingesetzt werden kann. Die Rezeptur dieser reaktiven, flexiblen, mineralischen Dichtungsschlämme wurde komplett überarbeitet, so dass Durchtrocknung und vollständige Vernetzung nach Angaben der Remmers-Entwickler nur noch 18 Stunden benötigen.

Multi-Baudicht 2K ist überputzbar und haftet auf allen mineralischen Untergründen ebenso wie auf Alt- und Neubitumen. Die hohe Druckbelastbarkeit ermöglicht zudem den Einsatz im Maueraufstandbereich und als Querschnittsabdichtung.

Halle B6, Stand 440

Sto: Wüstenkäfer stand Pate – unbedingt ansehen

Wie man mit gebäudemodulierten Dämmstoffen Fassaden gestalten kann, zeigt Sto. Dazu passt die neue Fassadenfarbe, von der selbst Tau zu Tropfen kristallisiert und extrem schnell abläuft. (Abb.: B+B BAUEN IM BESTAND/M. Henke)

Wie man mit gebäudemodulierten Dämmstoffen Fassaden gestalten kann, zeigt Sto. Dazu passt die neue Fassadenfarbe, von der selbst Tau zu Tropfen kristallisiert und extrem schnell abläuft. (Abb.: B+B BAUEN IM BESTAND/M. Henke)

Eine bionische Fassadenfarbe, die außergewöhnlich schnell trocknet, weil selbst Tau zu Tropfen kristallisiert und von der Fassade abläuft, zeigt Sto auf seinem Stand.

Der Panzer eines Wüstenkäfers, dem Nebeltrinkerkäfer, stand für diese Neuentwicklung Pate. Dieser Käfer kann in seiner extrem trockenen Umgebung nur überleben, weil er einen Panzer mit hydrophilen Spitzen und hydrophoben Tälern besitzt. Morgens wird an den Spitzen Tau regelrecht angezogen und verbindet sich zu Tropfen, die extrem schnell über die hydrophoben Täler zum Mund des Käfers fließen.

Genau nach diesem Prinzip funktioniert auch die neue „Sto Color dryonic“. An den (unsichtbaren) Spitzen sammelt sich das Wasser und wird über die Täler schnell abtransportiert. So kann nach Angaben des Herstellers zukünftig auch der gefürchteten Veralgung wärmegedämmter Fassaden vorgebeugt werden. Selbst an Ornamenten und Vorsprüngen bleibt das Wasser nicht stehen, sondern läuft schnell ab, wenn zumindest etwas Gefälle gegeben ist.

Diese Farbe passt daher als Ergänzung zu der ebenfalls bei Sto gezeigten Modulation von Wärmedämmstoffen. Hierbei werden Dämmstoffe in Formen geschnitten, um Fassaden architektonisch zu gestalten. Ausgangspunkt dieses Ansatzes war, dass die Wärmedurchgangskoeffizienten von Außenwänden nicht über die gesamte Fläche einheitlich sind, sondern diese unterschiedliche Zonen aufweisen. Es macht also durchaus Sinn, auch die Dämmstoffdecke zu variieren und diesen Effekt zugleich für die architektonische Fassadengestaltung zu nutzen.

Halle A6, Stand 302

Keimfarben: Die Architekten kommen

Keimfarben Le Corbusier

Die einzigartige Farbkollektion Le Corbusiers hat Keimfarben in handwerklich hergestellte Wandfarben umgesetzt. (Abb.: Keimfarben)

Ungewöhnlich starkes Interesse zeigten Architekten und Innenarchitekten an Keimfarben. Der Grund: Der Hersteller hat „Le Corbusiers“ Farbkollektion unter der Bezeichnung „poLyChro Les Couleurs Le Corbusier“ in Farbrezepturen zunächst als Innenwandfarbe handwerklich umgesetzt und erreicht dabei eine außerordentliche Genauigkeit in der Farbwiedergabe. Das lizensierte Programm besteht aus 63 komplexen, auf Tiefe und Harmonie optimierten Farbtönen, die alle harmonisch miteinander kombinierbar sind.

Halle A6, Stand 339

 

Festool: Ein Blick in die Geschichte

Einer Ausstellung mit historischen Elektrowerkzeugen zur Holzverarbeitung hat Festool auf seinem Stand Platz eingeräumt. (Abb.: B+B BAUEN IM BESTAND/M. Henke)

Einer Ausstellung mit historischen Elektrowerkzeugen zur Holzverarbeitung hat Festool auf seinem Stand Platz eingeräumt. (Abb.: B+B BAUEN IM BESTAND/M. Henke)

Festool zeigt nicht nur sein aktuelles Sortiment an Elektrowerkzeugen, sondern hat auf seinem Stand auch einen Bereich für eine Ausstellung historischer Elektrowerkzeuge zur Holzbearbeitung reserviert. Wer sich also davon einen Eindruck verschaffen will, wie früher mit diesen Werkzeugen gearbeitet wurde und wie sich diese im Laufe von 90 Jahren entwickelt haben, ist auf dem festool-Stand richtig.

Halle B6, Stand 402

PCI Augsburg: Bodenausgleich, der direkt als Nutzfläche dienen kann

PCI Periplan Multi

„PCI Periplan Multi“ muss nur mit Wasser angemischt werden und ist leicht verlaufend. (Abb.: PCI Augsburg GmbH)

Einen neuen multifunktionalen Bodenausgleich kann man sich auf dem Stand der PCI Augsburg ansehen: „PCI Periplan Multi“ kann nicht nur unter Oberbelägen eingesetzt, sondern auch – mit oder ohne Versiegelung – direkt genutzt werden.

Die hohe Druckfestigkeit macht die Ausgleichsmasse widerstandsfähig gegen hohe mechanische Belastungen, wie sie zum Beispiel in Fahrzeughallen, Garagen und Werkstätten durch das Anfahren und Bremsen mit Vollgummireifen auftreten.

Nach Angaben des Herstellers verläuft das 1-komponentige Material leicht und kann auf größeren Flächen auch mit einer Pumpe eingebracht werden. Es wird auf den vorbereiteten und grundierten Untergrund ausgegossen und mit einer Rakel in der gewünschten Schichtdicke zwischen 3 und 40 Millimetern verteilt. Egalisiert und entlüftet wird mit einer geeigneten Stachelwalze. Der Bodenausgleich ist nach dem Einbau nach etwa vier Stunden begehbar. Ist nicht geplant, den Boden direkt zu nutzen, kann er nach 24 Stunden mit einer Versiegelung überarbeitet werden. Seine volle Belastbarkeit erreicht der Ausgleich nach etwa sieben Tagen. Er entspricht dann der Estrichklasse CT-C40-F6-AR0,5 nach DIN EN 13813.

Halle A1, Stand 209/410

Pro clima: Detaillösungen selbst ausprobieren

Tescon Fix

Viel zum Ausprobieren gibt es auf dem Stand B6/200, auf dem man unter anderem eine Montagewinkelleiste von Moll pro clima testen kann. (Abb.: Moll pro clima)

Am Stand 200 in der Halle B6 informieren fünf Unternehmen und Institutionen über die fachgerechte Dichtung der Gebäudehülle, Luftdichtheitsmessungen, Wohngesundheit und praktische  Baulösungen. So hat MOLL pro clima, Entwickler und Hersteller von Systemen der Luftdichtung innen und Winddichtung außen, einen Aktionstisch vorbereitet.

Hier zeigen, beraten und verarbeiten pro clima Praktiker gemeinsam mit den Messebesuchern neue Produkte und praktische Detaillösungen. Die Interessenten können hier zum Beispiel die Montagewinkelleiste „Tescon Fix“ für die Dachsanierung von außen ausprobieren.

Der Fachverband für Luftdichtheit im Bauwesen (FLiB) und der Bundesverband für Angewandte Thermografie (VATh) demonstrieren am Stand, wie und wo Wärme über die Gebäudehülle verloren gehen kann. So zeigt der FLiB , wie Differenzdruckmessungen durchgeführt werden und sich Leckagen auswirken können. Eingegangen wird auch darauf, wie man Leckagen überhaupt entdeckt und diese abstelln kann.

Auch ein Anwärter für den Innovationspreis 2015 präsentiert sich an diesem Stand: Peter Hufer von Hufer Holztechnik hat sich eine Unterkonstruktion zur Dämmung der obersten Geschossdecke ausgedacht und wurde dafür für den Innovationspreis 2015 nominiert. Die Preise vergibt Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks auf der BAU am 19. Januar 2015.

Das Sentinel Haus Institut SHI, das wohngesunde Konstruktionen berät, stellt u. a. das Pilotprojekt Gesunder Lebensraum Schule vor. Gemeinsam mit dem TÜV Rheinland hat das SHI in Köln zwei verkleinerte Modellklassenzimmer aufgebaut. Das eine Klassenzimmer besteht aus Baustoffen, die nicht auf Schadstoffemissionen untersucht wurden. Das andere wurde komplett mit emissionsgeprüften Bauprodukten ausgestattet. Wie sich die zwei Varianten auf die Raumluft auswirken und warum auch neue Gebäude für die Gesundheit schädlich sein können, das erklärt das SHI-Team auf der BAU. Erstmals wurde auch ein kompletter Wandaufbau einer Systemprüfung unterzogen, bestehend aus Systemen von pro clima und Bestwood Schneider.

Halle B6, Stand 200

Alcoa Architectural Products: Fassaden mit Aluminiumplatten schützen

Eine Doppelblech-Aluminiumplatte stellt Alcoa Architectural Products auf der BAU vor. (Abb.: Alcoa Architectural Products)

Eine Doppelblech-Aluminiumplatte stellt Alcoa Architectural Products auf der BAU vor. (Abb.: Alcoa Architectural Products)

Auf der BAU 2015 präsentiert Alcoa Architectural Products Produkte und Beschichtungen für Fassaden und Innenräume. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Funktionalität und Ästhetik – angefangen bei der ersten Doppelblech-Aluminiumplatte „Reynodual“ über die neue Kollektion „Minerals Design“ bis hin zu „MattXtrem“, einer Spezialbeschichtung für extrem matte und blendfreie Oberflächen. Außerdem hat Alcoa Architectural Products die CE-Kennzeichnung für „Reynolux“ einbrennlackiertes Aluminium erhalten.

„Reynodual“ besteht aus zwei miteinander verklebten Aluminiumblechen mit einer Gesamtdicke von drei Millimetern. Es verfügt nach Angaben des Herstellers über eine hohe Windfestigkeit und erfüllt die Anforderungen der Brandschutznorm EN 13501-1, Klasse A2. Damit eignet es sich insbesondere für Fassadenprojekte wie Hochhäuser, Industriebauten, Öffentliche Gebäude, Tunnel, Bahnhöfe, Flughäfen,Hotels, Krankenhäuser, Einkaufszentren,Stadien und Veranstaltungshallen.

Halle B1, Stand 330

 

Metabo: Mit System Bauen und Sanieren

Metabo Renovierungsschleifer

Metabo präsentiert in München neue Systemlösungen im Geschäftsfeld Bauen und Sanieren. (Abb.: Metabo)

Metabo startet auf der BAU mit mehr als 20 neuen Produkten eine Offensive im Geschäftsfeld Bauen und Sanieren und präsentiert Elektrowerkzeuge, Zubehör und Staubabsaugsysteme zum Abbrechen, Vorbereiten und Ausbauen, die speziell auf die Anforderungen in diesem Bereich zugeschnitten sind.

Im Vorfeld der Neuentwicklungen haben Metabo-Mitarbeiter europaweit rund 1.500 Interviews in mehr als 500 Betrieben geführt. Die Ergebnisse sind in die Produktentwicklung und die strategische Erweiterung des Sortiments eingeflossen, so dass neben der Entwicklung neuer Elektrowerkzeuge auch ein Schwerpunkt auf produktübergreifende Themen wie Systemzubehör, die Unabhängigkeit von der Steckdose durch Akkubetrieb und den Anwenderschutz gelegt wurde. So hat der Wunsch professioneller Anwender nach maximaler Mobilität dazu geführt, dass im Bereich Bauhandwerk und Renovierung nahezu alle Lösungen in einer Akku-Variante angeboten werden. Außerdem sorgen Absaugsysteme inklusive Zubehör für alle Staubklassen für den Schutz der Anwender vor gesundheitsgefährdenden Stäuben und einen sauberen Arbeitsplatz.

Besucher können auf dem Messestand alle Elektrowerkzeuge selbst testen.

Halle B6, Stand 530

Faro: 3D-Laserscanner unterstützen BIM-Prozess

Laserscan

Laserscanner tasten mit einem Laserstrahl ganze Gelände, Gebäude und Räume dreidimensional ab. (Abb.: Faro)

Faro, führende Anbieter von portabler 3D-Messtechnik, wird in München veranschaulichen, wie 3D-Laserscanner mit dreidimensionaler Bestandsdokumentation die Voraussetzung für die Anwendung des Building Information Modeling (BIM) auch im Bestand liefern.

BIM ist ein noch recht junges Tool zur Optimierung von Prozessen beim Bauen und dem Betrieb von Gebäuden. Innerhalb eines digitalen Modells werden die Planung und Bewirtschaftung von Gebäuden zu einem gemeinsamen Prozess zusammengefasst. Ziel ist es, Informationen über die Gebäudekonstruktion und Gebäudekomponenten mit den Nutzungs- sowie Funktionsdaten zu verknüpfen. Ausgangsbasis dafür ist ein dreidimensionales Gebäudemodell, das sämtliche konstruktiven Bestandteile des Gebäudes sowie die räumliche Situation wiedergibt.

Fehlen nun dreidimensionale Daten des Bestands oder liegen diese nicht aktualisiert vor, kann der Bestand innerhalb kurzer Zeit mit moderne 3D-Laserscannern erfasst werden. Auch komplexe Raumstrukturen lassen sich auf diese Weise präzise aufmessen. Laserscanner tasten mit einem Laserstrahl ganze Gelände, Gebäude und Räume sowie sämtliche Einbauten dreidimensional und genau ab. Zudem erzeugen sie während der Scans nahezu fotorealistische Aufnahmen der Umgebung, so dass im Endeffekt ein virtuelles dreidimensionales Abbild des Bestands zur Verfügung steht.

Abhängig vom gewünschten Detaillierungsgrad und der entsprechend eingestellten Auflösung der Scanaufnahme dauert ein 360-Grad-Scan zwischen zwei und 15 Minuten. Sind für das Aufmaß mehrere Scans erforderlich, erleichtern im Scanner integrierte Sensoren die Verortung der Einzelscans innerhalb des Gesamtmodells. Die Sensoren weisen den Scandaten automatisch eine Höhenangabe und Ausrichtung zu. So lassen sich die Einzelscans im Anschluss softwaregestützt und einfach zu einem räumlichen Gesamtmodell zusammenfügen.

Gängige Architektur- und BIM-Softwarelösungen erlauben einen direkten Import der 3D-Scandaten. Damit stehen sie Planern in der gewohnten CAD-Umgebung zur Verfügung.

Mehr zum Laserscannen und die Integration der Daten in BIM-Prozesse erfahren Sie in Halle C3, Stand 530.

Innoperform: Große Luftmengen mit Fensterfalzlüfter umsetzen

Messestand Innoperform

Einen neuen Fensterfalzlüfter für große Luftmengen wird Innoperform auf ihrem Stand in München vorstellen. (Abb.: Innoperform GmbH)

Als Generalvertrieb für „Regel-air“ Fensterfalzlüfter kündigt die Innoperform GmbH zur BAU die Produktneuheit „Regel-air Forte“ an, einen Fensterfalzlüfter, mit dem große Luftmengen von 20 m³/h umgesetzt werden können. „Damit ist es erstmals gelungen, hohe Luftmengen zu transportieren und dennoch an der Produktphilosophie festzuhalten, den Fensterfalz als eleganten Lüftungsweg zu nutzen“, erklärt Diplom-Wirtschaftsingenieur Achim Kockler, Geschäftsführer der Innoperform GmbH im Vorfeld der Messe.

Beim Einsatz des neuen Fensterfalzlüfters sind alle Lüftungswege frei zugänglich, keine Fräsungen am Fenster notwendig, und die Außenoptik des Fensters bleibt erhalten. Die Luft tritt über Kopf ein, die Regulierung in Griffhöhe ist gewährleistet. „Regel-air Forte“ kann systemübergreifend bei allen Arten von Kunststoff-Fenstern eingebaut werden.

Das Unternehmen reagiert damit darauf, dass im Markt der Wohnungslüftung zunehmend Konzepte für eine Umsetzung hoher Luftvolumenströme nachgefragt werden. Es werden immer wieder Luftmengen verlangt, die über die Mindestanforderungen der DIN hinausgehen.

Halle C4, Stand 210

Kemper: Alles muss dicht sein

Rillen unter den "Kemperwet"- Platten helfen den Dampfdruck auszugleichen. (Abb.: Kemper System)

Rillen unter den „Kemperwet“- Platten helfen den Dampfdruck auszugleichen. (Abb.: Kemper System)

Die Sanierung von durchfeuchteten Balkonen wird eines der Schwerpunktthemen von Kemper System auf der BAU sein. Das Unternehmen präsentiert eine Systemlösung, die dafür sorgt, dass Feuchtigkeit dauerhaft aus der Konstruktion entweichen kann. „Kemperwet“ verfügt über ein besonderes Kanalsystem, das einen Dampfdruckausgleich unterhalb der Platte ermöglicht. Die 20 Millimeter starken, druckfesten Platten aus extrudiertem Polystyrol sind mit einer speziellen Rillenstruktur versehen.

Außerdem kann man sich auf dem Stand von Kemper System über ein „Sicherheits-Update“ für Lichtkuppeln informieren. Die neuartige Kunststoffbeschichtung „Kemperol Fallstop“ erhöht den Hagelwiderstand von Lichtkuppeln um bis zu drei Klassen. Gleichzeitig lassen sich eingebaute Lichtkuppeln mit dem transparenten Material nachträglich gegen Durchsturz (Fallstop) sichern.

Ein weiteres Thema wird in München das E-Learning-Angebot sein, das Kemper System im Oktober 2014 an den Start gebracht hat. Die Schulungen mit modularem Aufbau sollen das fachliche Know-how der Kemperol Verarbeiter gewährleisten.

Die Marke Coelan stellt das Thema Farbe in den Mittelpunkt. Hier liegt der Fokus auf der Farbvielfalt: Kombinierte Tonalitäten (Grundfarben + Einstreuungen) und Oberflächenstrukturen ergeben in der Summe Hunderte unterschiedlicher Variationsmöglichkeiten.

Das Unternehmen stellt seine Marken Kemperol (Abdichtungen) und Coelan (Beschichtungen) in Halle B 6, Stand 209 aus.

Sentinel Haus: Bauteilaufbauten gesundheitlich geprüft

Geprüfter Dachaufbau SHI

Geprüfte Aufbauten, wie hier für das Bauteil Dach, sollen gewährleisten, dass Bauprodukte auch im Zusammenspiel keine gesundheitlich bedenklichen Schadstoffe emittieren. (Abb.: Sentinel Haus Institut)

Das Sentinel Haus Institut (SHI) stellt in München unter anderem neue gesundheitlich geprüfte Aufbauten und das Pilotprojekt „Gesunder Lebensraum Schule“ vor.

Aufeinander abgestimmte und gesundheitlich geprüfte Aufbauten werden immer häufiger vom Markt verlangt. Eine Systemprüfung stellt sicher, dass auch das Zusammenspiel verschiedener, miteinander in Kontakt stehender Bauprodukte klappt und durch chemische Reaktionen keine zu hohen Schadstoffemissionen entstehen. Solche aufeinander abgestimmten und gesundheitlich geprüften Aufbauten werden auf der BAU zu unterschiedlichen Bauteilen vorgestellt.

Außerdem wird über ein Pilotprojekt informiert, das vom Sentinel Haus Institut gemeinsam mit dem TÜV Rheinland durchgeführt wird. Dabei geht es darum, verlässliche Daten für die Qualität der Innenraumluft in Klassenzimmern zu erhalten. Der TÜV Rheinland hat hierfür auf seinem Kölner Firmengelände exemplarisch zwei in ihrer Größe verkleinerte Modellklassenzimmer aufgebaut, entsprechend belüftet und mit Messtechnik versehen. Eines der Zimmer wird komplett mit sorgfältig ausgewählten, emissionsgeprüften Bauprodukten ausgestattet – vom Wandbaustoff über den Fußbodenaufbau bis hin zur Deckenverkleidung. Das zweite Zimmer wird aus Baustoffen errichtet, die nicht explizit auf Schadstoffemissionen untersucht wurden. In einer zweiten und einer dritten Messphase werden die Testzimmer mit Tischen und Stühlen möbliert sowie gereinigt. Damit soll der Einfluss der Einrichtung und der Reinigungsmittel auf die Qualität der Raumluft untersucht werden. Ergebnisse sollen im Frühjahr vorliegen.

Halle B6, Stand 200

Mapei: Mauerwerk erhalten

Mapei präsentiert auf der BAU eine Produktpalette für die Rekonstruktion, Instandsetzung, Entfeuchtung sowie zum Verputzen von Mauerwerk. Die „Mape-Antique“-Produkte eignen sich besonders für bestehende Gebäude, inklusive denkmalgeschützter Bauwerke und solche von historischem und künstlerischem Interesse. Basis der Produkte ist Kalk in Kombination mit natürlich vorkommenden Puzzolan und Terracotta.

Die Verarbeitbarkeit entspricht der von qualitativ hochwertigen hydraulischen Kalkputzen. Gleichzeitig sind die Produkte nach Angaben des Herstellers resistent gegenüber Umwelteinflüssen sowie hoch diffusionsoffen bei aufsteigender Feuchtigkeit und gelösten Salzen. Dank dieser Eigenschaften trocknen feuchte Mauern und eine weitere Kristallbildung wird verhindert.

Zum „Mape-Antique“-Sortiment zählen unter anderem sulfatbeständige Mauermörtel, makroporöse und sulfatbeständige Entfeuchtungsputze, diffusionsoffene Feinputze, gegen Salz beständige Injektionssuspensionen und ein sulfatbeständiges, hydraulisches Bindemittel.

Halle B6, Stand 502